Amon, ein Junge aus Jerusalem, macht sich allein auf den Weg zu seiner Oma. Um nach Galiläa zu kommen, müsste er eigentlich durch Samarien gehen, doch davor wird er von seinen Nachbarn gewarnt. Denn die Menschen aus Jerusalem mögen die Samariter nicht. Amon reist also über Jericho und durch den Jordangraben, wo er von Räubern überfallen wird. Verschiedene Menschen kommen an ihm vorbei, lassen ihn aber fast bewusstlos dort liegen und helfen nicht. Hanna und ihr Vater, die beide aus Samarien stammen, sehen Amon dort liegen und helfen sofort. Sie bringen ihn in ein Wirtshaus, wo er gepflegt wird, bis er nicht mehr so wackelig auf den Beinen ist. Die Rechnung bezahlt Hannas Vater. Die beiden aus Samarien bringen Amon dann wieder nach Hause.
Im Musical erzählt uns Jesus diese Geschichte, als er von den Schriftgelehrten gefragt wird, wer denn eigentlich im Gebot der Nächstenliebe mit dem „Nächsten“ gemeint ist. Die Lehre, die Jesus aus der Geschichte zieht, gilt für uns alle: Nächstenliebe gilt für alle und hängt nicht von Sympathie, gleichem Kulturkreis, Religionszugehörigkeit oder, oder, oder ab.
Kostenlose Tickets ab dem 02. Juli 2026