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Aplerbecker Bücherflohmarkt im Gemeindehaus

Aktion RETTE EIN LEBEN

St. Ewaldi Aplerbeck e.V.

Dramatische Situation in Burkina Faso
Islamistische Gruppen terrorisieren die Bevölkerung
und begehen Massaker

weiterlesen: 

100. Aplerbecker Bücherflohmarkt

20./21.November 2021, Sa. 9-18 Uhr  /  So 9-13 Uhr

in den neuen Räumlichkeiten des Aplerbecker Gemeindehauses, Egbertstr. 15

Lassen Sie sich überraschen.

Der 100. Aplerbecker Bücherflohmarkt wird was Besonderes.

 

Bücherflohmarkt – digital

  • da schlagen die Herzen

der Bücherfreund*innen höher

Wir können wieder den Lesehunger stillen!
Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die letzten geplanten Bücherflohmärkte leider nicht stattfinden. Währenddessen sind weiter viele Bücherspenden eingegangen. Da das Lager sehr gut gefüllt ist, kam die Idee auf, unsere Bücher nicht wie sonst nur auf dem Flohmarkt vor Ort in der Gemeinde, sondern online anzubieten.
Daher haben junge Leute aus dem Bücherflohmarktteam unter der Internetadresse https://buecherflohmarkt.digital/

einen digitalen Bücherflohmarkt eingerichtet. Dabei gelten die vom Bücherflohmarkt bekannten Preise von 1 € für Taschenbücher, 2 € für gebundene Bücher und 3 € für Bildbände. Das online verfügbare Sortiment wird laufend erweitert. Besuchen Sie doch mal unseren digitalen Bücherflohmarkt und decken Sie sich dort mit Büchern ein, solange keine Präzensbücherflohmärkte möglich sind.. Wie das ganze abläuft, wird auf der Internetseite https://buecherflohmarkt.digital/ausführlich erklärt. Der Erlös ist wie immer in voller Höhe bestimmt für das REL-Partnerprojekt in Burkina Faso.
Ca. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Einsatz, damit Lesefreundinnen und –freunde bei unserem Aplerbecker Bücherflohmarkt ihren Lesehunger stillen können.

Die nächsten Termine:
12./13.März 2022  +  11./12.Juni 2022

 


HIER gibt es was zu tun !!!

Wir bieten: packende Arbeit bei guter Stimmung!
Die Inzidenzzahlen sinken, Öffnungen sind in Sicht – und wir hoffen, in oder spätestens nach den Sommerferien wieder Büchermärkte veranstalten zu können.
Das verheißt eine Menge Spaß und ebenso viel Arbeit beim Transport und Auf- und Abbau.
Bei Indoor Märkten werden die Bücher am Freitagabend vom Lager zur Gemeinde und am Sonntagnachmittag zurücktransportiert.
Bei Freiluftmärkten wird allerdings fünfmal geräumt (zusätzlich: Samstagmorgen aus dem Gemeindehaus, abends zurück, Sonntagmorgen wieder nach draußen). Der Zeitbedarf liegt freitags und am Sonntagnachmittag bei ca. drei Stunden, an den anderen Terminen bei knapp zwei Stunden.
Wie gesagt, es gibt viel zu tun und tatkräftige Unterstützung – natürlich jeweils auch bei einzelnen Terminen – ist dringend gesucht und herzlich willkommen.
Auch das Verkaufsteam und das Sortierteam am Sonntagnachmittag können noch Verstärkung gebrauchen. Neugierig geworden? Oder schon auf den Geschmack gekommen? Dann einfach melden  unter
verein-rel@st-ewaldi-dortmund.de oder rufen Sie uns an: 45 59 25 (Delere) oder 02301 5471 (Göbel). Wir freuen uns auf DICH!

Das Bücherflohmarkt-Team

 

Spendenkonten:
Dortmunder Volksbank, IBAN: DE04 4416 0014 3100 1006 00
Sparkasse Dortmund,    IBAN: DE84 4405 0199 0101 0233 38

Der Arbeitskreis Eine Welt/REL engagiert sich seit 1972 im Bereich der Eine Welt Arbeit.
Er versteht sich als innerer Motor der seit 1972 bestehenden Aktion „Rette Ein Leben – Gemeindepartnerschaft in der Einen Welt“ der St. Ewaldi Gemeinde in Dortmund-Aplerbeck.

Tätigkeitsfelder des Arbeitskreises
Die St. Ewaldi Gemeinde in Do-Aplerbeck hat seit Beginn der Aktion REL verschiedene Projekte in Indien, Kenia, Tansania, Bolivien und Brasilien unterstützt. Die Kontaktpflege und der Austausch mit den Partnerprojekten sind  Tätigkeitsfelder des Arbeitskreises.

Inhaltlich arbeitet der Arbeitskreis besonders zu den Themenbereichen Klimawandel, MISEREOR, Fairer Handel, deutsche Entwicklungspolitik, Schuldenproblematik ( „erlassjahr.de“), Afrika (Schwerpunkt Burkina Faso)  und Nachhaltige Entwicklung (SDGs).
Als Zeichen des Einsatzes für Gerechtigkeit werden einmal im Monat nach den Gottesdiensten Waren aus dem fairen Handel angeboten. Durch Aktionen beim „Aplerbecker Bücherflohmarkt“, Gemeindefesten und im Rahmen der „Fairen Woche“ durchgeführt werden, wird für den Fairen Handel geworben. Traditionell werden alljährlich fair gehandelte Rosen zum Muttertag verkauft.

Dramatische Situation in Burkina Faso – Islamistische Gruppen terrorisieren die Bevölkerung und begehen Massaker

Das Massaker von Solhan war ein Anschlag, bei dem in den Morgenstunden des 5. Juni 2021 in Solhan, einer kleinen Stadt in Burkina Faso, mindestens 160 Menschen getötet wurden. Die Urheber des Anschlags sind nicht bekannt, die Regierung von Burkina Faso schreibt die Tat dschihadistischen Terroristen zu. Zuvor waren am Abend des 4. Juni im Dorf Tadaryat 14 Menschen getötet worden. Beide Ortschaften liegen in der Provinz Yagha. Der Angriff war der bislang blutigste seit Beginn der Anschlagserie in Burkina Faso 2015.
Der Angriff begann gegen 2 Uhr nachts und richtete sich zunächst gegen einen Posten der Volontaires pour la défense de la Patrie (VDP, „Freiwillige zur Verteidigung des Vaterlandes“), eine erst 2019 eingerichtete Bürgermiliz, mit der die Regierung versucht, die in bestimmten Regionen verlorene Kontrolle wiederzugewinnen und das Militär bei seinem Kampf gegen die Dschihadisten zu unterstützen. Die Angreifer zündeten Gebäude im Marktbereich und Privathäuser an und begannen, wahllos Einwohner zu erschießen.

Ursprünglich war man von 138 Opfern ausgegangen. Nach Auffinden weiterer Leichen und nachdem einige Verwundete ihren Verletzungen erlegen waren, stieg die Zahl der Opfer auf mindestens 160, darunter 20 Kinder.
Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_in_Solhan_und_Tadaryat

Email von Paul Ramdé, Projektleiter der UFC in Dori

Liebe Freunde,

Ich hoffe, meine E-Mail findet Sie bei guter Gesundheit.

Hier läuft alles so gut wie möglich, nur leider wird die Sicherheitslage immer schlechter. Am 4. und 5. Juni gab es ein Massaker in Solhan, einer Kommune in meinem Projektgebiet. Die Situation ist dramatisch. Dramatisch ist auch das weit verbreitete Gefühl der einheimischen Bevölkerung, im Stich gelassen worden zu sein. Das gilt vor allem, wenn die Ausgangssperre den nicht identifizierbaren, bewaffneten Gruppen eine Gelegenheit zu geben scheint, sich leicht zu bewegen. Die Angriffe fanden zwischen 2 Uhr und 5 Uhr morgens in der Zeit der Ausgangssperre statt. Ein Militärkommando, das sich etwa fünfzehn Kilometer entfernt befand, konnte nicht kommen und sie vor der Barbarei retten. Kurzum, wir bleiben hoffnungsvoll und glauben, dass sich die Dinge zugunsten des Wiederaufbaus des sozialen Gefüges ändern werden. Dies ist auf jeden Fall die Überzeugung von UFC-Dori.

Wir haben auch eine Botschaft des Mitgefühls und einen Appell an die Menschlichkeit und den Frieden veröffentlicht, der von unseren moralischen Beistand, dem Bischof und dem großen Imam, unterzeichnet wurde. (s.u.)
Um die medizinische Versorgung der vielen Verwundeten zu unterstützen, hat UFC-Dori aus eigenen Mitteln dem Gesundheitsdistrikt von Sebba (Gesundheitsdistrikt der Ortschaft) eine finanzielle Unterstützung von 1 Mio. FCFA (= 1.500 €) gewährt.
Das sind die aktuellen Nachrichten, die ich Ihnen aus Dori mitteilen kann.
Nochmals vielen Dank für Ihre Arbeit, die es uns ermöglicht, in diesem schwierigen Kontext weiter zu agieren.

Alles Gute und meine besten Wünsche an alle.

Für die UFC Paul Ramdé

Botschaft des Mitgefühls für die Todesopfer und Verletzten von Solhan und Aufruf zu Frieden und Menschlichkeit

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 2021 wurde das Dorf Solhan in der Provinz Yagha Opfer eines mörderischen Angriffs, bei dem mehr als 100 Zivilisten getötet wurden. Bei diesem Angriff wurden auch etliche Menschen verletzt und Eigentum zerstört.

Angesichts dieser Situation extremer Gewalt, die es in unserem Land noch nie gegeben hat, sind unsere Herzen tief verwundet.

In diesen Momenten des großen Schmerzes für die ganze Nation, die Sahelzone und besonders für Solhan drücken wir dieser gequälten Stadt und ihren Bewohnern unser aufrichtiges Beileid, unser Mitgefühl und unsere Solidarität aus. Wir beten für die Ruhe der Seelen derVerstorbenen und für eine baldige Genesung aller Verletzten.

Das Massaker von Solhan führt uns einmal mehr auf brutale Weise die große Not unseres Landes und aller Länder der Sahelzone vor Augen, wo Angriffe bewaffneter Gruppen hemmungslosdas Leben unschuldiger Menschen niedermähen. Deshalb rufen wir, der Bischof von Dori und der Großimam von Dori, in Gemeinschaft mit den religiösen und gesellschaftlichen Führern der Provinz Yagha, jeden und jede zu Frieden, Solidarität und Menschlichkeit auf.

 

Wir fordern den wahren Ausdruck unserer Menschlichkeit, die die Grundlage unseres Zusammenlebens trotz unserer Unterschiede und sogar unserer Streitigkeiten sein muss und die jeden Menschen dazu einlädt, seinen Mitmenschen als einen Bruder zu sehen, der Unterstützung und Hilfe braucht und nicht eliminiert werden darf. Der Ausdruck unserer Unterschiede darf niemals durch Gewalt geschehen !

Möge Gott unseren Herzen Frieden geben!

Möge Allah unsere Bemühungen um den Frieden Früchte tragen lassen!

Dori, den 7. Juni 2021

Unterzeichner :

Für die Gemeinschaften der UFC-Dori :

Für die muslimische Gemeinde                           Für die katholische Gemeinde

El Hadj Mamoudou CISSE                                    Mgr Laurent BIRFUORE DABIRE

Großimam von Dori                                                           Bischof von Dori

 

Am  26. August 2020:schrieb Frau Pötter-Jantzen von MISEREOR

Liebe Ewaldi-Gemeinde!

Vor einigen Tagen haben wir eine Nachricht von Paul Ramdé erhalten.  In den nächsten Wochen werden wir dazu auch einen kurzen Projektbericht  versenden.

Die Sicherheitslage in Burkina ist insgesamt und insbesondere im Projektgebiet nach wie vor Besorgnis erregend . An der Situation, die Paul  Ramdé in unserem letzten Bericht und auch bei  seinem Besuch in Ihrer Gemeinde beschrieben hat,  hat sich wenig geändert.

Zu den Maßnahmen, die in den vergangenen zwei Monaten ergriffen wurden, um die Mobilität terroristischer Gruppen einzuschränken, gehört die Limitierung des Benzins an den Tankstellen. Außerdem ist es streng verboten, Kraftstoff in einem Kanister zu transportieren. Das scheint tatsächlich die Aktivitäten bewaffneter Gruppen einzudämmen. Andererseits behindern solche Maßnahmen, aber auch das soziale und wirtschaftliche Leben der Region.

Wie Sie vielleicht wissen, finden in Burkina im Oktober Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Paul Ramdé schätzt den Wahlprozess wegen der Umwälzungen, die sich daraus ergeben können, als echte Herausforderung ein.

Weitere Herausforderungen bringt die diesjährige Regenzeit. An einigen Orten hat es so heftig geregnet, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten sind. Deshalb werden zum Beispiel Baumaßnahmen des Programms erst nach der Regenzeit wieder stattfinden.

Natürlich breitet sich auch in Burkina Faso die Corona-Pandemie aus – bis jetzt allerdings moderat. Paul Ramdé schreibt von 1204 bestätigten Fällen mit 54 Verstorbenen bis Anfang August. Auch in der Projektregion wurden im April und Mai einige Fälle verzeichnet.

Seit dem Ausbruch der Pandemie hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, die von der Schließung öffentlicher Plätze über Ausgangssperren bis zur Quarantäne ganzer Städte reichten. Mittlerweile wurden diese Maßnahmen nach und nach aufgehoben und es sind nur noch die üblichen Abstands- und Hygieneregeln in Kraft.

Das UFC-Projektteam ist von der Krankheit nicht betroffen, bleibt aber wachsam, und hält strikt alle Präventivmaßnahmen ein. Corona verursacht derzeit keine Probleme bei der Durchführung von Aktivitäten. So sind die meisten Programm-Aktivitäten noch möglich – selbst nach heftigen Regenwetter.

Soweit die Neuigkeiten aus Burkina Faso. Sicher sind die Zeiten nicht einfach, aber die Nachrichten von Paul Ramdé machen mir doch Mut.

Ich hoffe auf ein Ende dieser seltsamen Zeit und freue mich sehr darauf, Ihre Gemeinde dann persönlich kennen zu lernen. Bitte richten Sie meine herzlichen Grüße an Ihre Gemeinde aus.

Mit vielen Grüßen aus Aachen

Marianne Pötter-Jantzen“

Am 21. Aug. 2019 besuchte uns Paul Ramdé, Leiter der „Geschwisterlichen Vereinigung der Gläubigen in Dori“ (UFC). Dort haben sich Christen und Muslime zusammengeschlossen, um gemeinsam das Fortschreiten der Wüste aufzuhalten. Vielerorts haben sie aus einer Halbwüste einen Ort des Lebens gemacht und damit auch den Frieden gestärkt. Die Muslime leben und arbeiten mit den Christen, die dort eine Minderheit sind, friedlich zusammen. Doch über der Arbeit der UFC liegen dunkle Schatten. Paul Ramdé  berichtete über die zunehmend angespannte Situation in Burkina Faso durch terroristische Angriffe besonders im Grenzgebiet zu Mali und Niger. Von dort sind ausländische Terroristen ins Land gekommen. Mittlerweile rekrutieren sie jedoch Menschen aus Burkina Faso, indem sie diese durch Geldgeschenke und Predigten ködern. Für einen Großteil der Region Sahel, in der auch Dori liegt, gilt der Ausnahmezustand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UFC haben ihre Arbeitsweise an die Sicherheitslage angepasst. Sie verzichten auf größere Versammlungen, die leicht zum Angriffsziel werden können, und auf Reisen.
Paul Ramdé bedankte sich im Namen der UFC und der Diözese Dori für unsere Hilfe und Gebete.

REL-Partnerschaftsprojekt UFC

 

Am 26. Juni 2012 gab der Pfarrgemeinderat von St. Ewaldi grünes Licht für ein neues Partnerschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit MISEREOR.
Partner ist die „Geschwisterliche Vereinigung der Gläubigen von Dori“ (UFC) – ein Zusammenschluss von Christen und Muslimen in Burkina Faso/Afrika.
„Geschwisterliche Vereinigung der Gläubigen von Dori“ (UFC)
Schon 1969 haben sich Muslime und Christen in der Region Dori zusammengeschlossen, um gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, dem erschreckend schnellen Vordringen der Wüste in diesem Sahelgebiet sowie der zunehmenden Wasser- und Nahrungsmittelknappheit entgegenzuwirken. Sie hatten erkannt, dass eine dauerhafte Abhängigkeit von ausländischen Getreidelieferungen ihre Würde zerstört. Dem wollten sie eine aktive Gestaltung ihrer Lebensbedingungen entgegensetzen.

mehr Infos finden Sie HIER…:

Ihr Ziel: Zurückeroberung der Wüste durch ländliche Entwicklung im Sahel von Burkina Faso
Christen und Muslime: Gemeinsam die Schöpfung bewahren.
Christen und Muslime, vereint in der UFC, setzen sich in Dori – einem Gebiet von der Größe Hessens mit etwa 700 000 Einwohnern – gemeinsam dafür ein, die weitere Zerstörung ihrer Heimat zu verhindern und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Sie gründeten die „Union Fraternelle des Croyants de Dori“ (UFC), die „Geschwisterliche Vereinigung der Gläubigen von Dori“, aus der Erfahrung heraus, dass nur in gemeinsamer Anstrengung der Kampf gegen Dürre und Hunger gewonnen werden kann. Um die Wüste aufzuhalten, braucht es umfassende Maßnahmen, die erst zum Erfolg führen, wenn sie ineinander greifen.
Wasser – Grundlage für eine gesunde Ernährung
Die Ernährungsgrundlage der Familien wird durch die Bewirtschaftung der „boulis“ gesichert und gleichzeitig können Obst- und Gemüseüberschüsse gemeinsam auf den lokalen Märkten verkauft werden. Das bringt kleine zusätzliche Einkommen in die Familien.
„Bouli“  –  Sache einer ganzen Dorfgemeinschaft
Am Brunnenbau sowie an der Durchführung von Bodenschutzmaßnahmen beteiligt sich die Bevölkerung sowohl finanziell als auch durch unentgeltliche Dienste. Außerdem tragen die örtlichen Dorfkomitees Kosten und Verantwortung für die Pflege und den Unterhalt der „boulis“, Brunnen und Anlagen.
Weitere Regenrückhaltebecken (bouli) zur Bewässerung von Obst- und Gemüsefeldern sowie der Bau von ca. 30 Trinkwasserbrunnen sind für die nähere Zukunft geplant. Eingebettet in diese Baumaßnahmen sind Maßnahmen gegen die fortschreitende Erosion durch Wind und Starkregen. Dazu gehört z.B. die Wiederaufforstung mit Nutzhölzern und Obstbäumen, um die Fähigkeit der Wasserspeicherung zu erhöhen, das Anlegen von Erdwällen oder das Anpflanzen von Hecken.

Burkina Faso gilt als das drittärmste Land der Welt; ca. 80 % der Bevölkerung verfügen täglich über nicht mehr als zwei US-Dollar. Im „Human Development-Index“ des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) lag Burkina Faso 2017 auf Platz 185 bei 188 untersuchten Ländern. In der Sahelregion gelegen, kann der Staat die Ernährung seiner Menschen aus eigener Kraft nicht sichern, obwohl für den Großteil der Bevölkerung Ackerbau und Viehzucht die wichtigste Erwerbsquelle bilden.

Burkina Faso, ehemals Obervolta, liegt im Zentrum Westafrikas, 500 km vom Atlantischen Ozean entfernt. Burkina Faso ist halb so groß wie Frankreich und umfasst die Gebiete der Quellflüsse des Volta. 250 bis 350 m hoch gelegene Ebenen, die im Südwesten auf ein Niveau von 500 bis 550 m ansteigen, prägen das Relief. Die höchsten Erhebungen weist das Sandstein-Tafelland im Südwesten mit bis zu 747 m (Téna Kourou) auf. Bei den Wasserfällen von Banfora bricht das Gelände schroff ab. Landschaftlich lassen sich im Südsüdwesten Feuchtsavanne, in der Mitte des Landes Trockensavanne und im Nordosten Dornstrauchsavanne unterscheiden. Ein Viertel des Staatsgebiets ist von Wald bedeckt.

Folgen des Klimawandels für Afrika – Burkina Faso
Der afrikanische Kontinent ist am stärksten vom Klimawandel betroffen. Zum einen ist hier mit einer starken klimatischen Veränderung zu rechnen. Zum anderen
lebt hier schon jetzt ein verhältnismäßig hoher Anteil armer und hungernder Menschen, so dass die Anfälligkeit der Menschen gegenüber den Folgen des Klimawandels besonders hoch ist. Viele der Staaten sind zudem politisch instabil und werden kaum Willens oder in der Lage sein, ausreichendes Krisenmanagement zu betreiben. Besonders südlich der Sahara wird die Ernährungssicherung immer schwieriger. Die Landwirtschaft in diesem dürregefährdeten Gebiet ist von den geringen Regenfällen abhängig. Ein anspruchsvolles System von Zwischenfruchtanbau wurde im Laufe der Kulturgeschichte entwickelt, um in diesem ungastlichen Klima Lebensmittel anzubauen. Der Klimawandel könnte nun dieses sensible Gefüge völlig zerstören. Für 2060 wird bei einer Temperaturzunahme von 2,9°C (mittlere zu erwartende Erwärmung) in Afrika ein Niederschlagsrückgang um 4% sowie ein Ertragsrückgang von 25% erwartet. Außerdem sollen sich die ariden und semiariden Gebiete bis 2090 auch noch um 60-90 Millionen ha. ausdehnen. Es wird befürchtet, dass die Erträge des Regenfeldbaues 2020 nur noch halb so hoch sind, wie sie im Jahr 2000 waren. Für Sorghum, das an Trockenheit angepasste Grundnahrungsmittel der Region, liegt der Ertragsrückgang regional sogar bei 70%.
Burkina Faso – ehemals grünes Paradies.
Der Afrikaforscher Heinrich Barth schrieb 1850 nach seinem Besuch in Dori von dichtkronigen Bäumen, Finken, Tauben, Affen und Löwen, die reichlich Wasser fanden.
100 Jahre später ist das Land verdorrt und verwüstet. Dürreperioden, wie die von 1968 bis 1973, machen Mensch und Vieh das Leben dort fast unmöglich.
In dem semiariden Klima fällt zwar in etwa so viel Niederschlag wie in Berlin, allerdings nicht regelmäßig über das Jahr verteilt: Während der achtmonatigen Trockenzeit regnet es überhaupt nicht, und auch während der Regenzeit können die Niederschläge in einer kurzen Zeitspanne fallen.
Quelle: Klimawandel und Ernährungssicherheit, Grundlagentext zur MISEREOR-Fastenaktion 2009, Anika Schroeder, Anja Mertineit und Manuel Benteler
Aktion REL – jetzt als Verein
Aktion Rette ein Leben, St. Ewaldi Aplerbeck e.V.

Seit 1972 setzt sich die Ewaldi-Gemeinde im Rahmen der Aktion  „RETTE EIN LEBEN“ (REL) für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein. Anfangs wurden MISEREOR-Projekte in Indien, Kenia, Tanzania und Bolivien unterstützt. Von 1984 bis 2012 bestand dann eine Partnerschaft zur Gemeinde Nossa Senhora da Gloria in Sao Luis mit ihrer Pfarrschule „Frei Alberto“ im Nordosten Brasiliens.

Seit 2012 besteht eine Partnerschaft zum MISEREOR-Projekt „Christen und Muslime gemeinsam gegen die Wüste – ländliches Entwicklungsprogramm der geschwisterlichen Vereinigung der Gläubigen von Dori (UFC) im Sahelgebiet von Burkina Faso“.

Aus organisatorischen Gründen wurde am 9. Mai 2019 ein eigener gemeinnütziger Verein gegründet, der die Arbeit der Aktion Rette ein Leben unverändert weiterführen wird. Zum 1. Vorsitzenden wurde Malte Delere und zum 2. Vorsitzenden Michael Metzner gewählt. Das Amt des Kassierers übernimmt Karl-Heinz Göbel. Der Verein hat zurzeit 45 Mitglieder (Stand Nov. 2019).

Wenn Sie Mitglied in dem Verein werden möchten, so finden Sie die Satzung und einen Aufnahmeantrag hier. Einen Aufnahmeantrag erhalten Sie auch im Pfarrbüro St. Ewaldi. Füllen Sie diesen Aufnahmeantrag aus und geben sie ihn im Pfarrbüro St. Ewaldi ab.

Internetadresse: rel.st-ewaldi-dortmund.de
E-Mail:     aktion-rel@web.de
verein-rel@st-ewaldi-dortmund.de
vorstand.verein@st-ewaldi-dortmund.de

100. Aplerbecker Bücherflohmarkt
20./21.Nov. / Sa: 9-18 Uhr, So. 9-13 Uhr
Kath. Gemeindehaus, Egberstr. 12
Do-Aplerbeck

Wir können den  Bücherflohmarkt wieder in den vertrauten, aber toll renovierten Raümen in St. Ewaldi durchführen und freuen uns auf Ihren Besuch!

 „Lesen kann man überall, Bücher gibt es beim Aplerbecker Bücherflohmarkt“.
Kinderbücher, Belletristik, leichte und ernste Unterhaltung, Krimi und Sachbücher werden zum Preis von einem Euro für ein Taschenbuch und zwei Euro für ein gebundenes Buch verkauft. Wer sich ein wenig mehr in die Bücher vertiefen möchte, kann sich bei leckerem Kuchen und einer Tasse fair gehandeltem Kaffee dazu Zeit nehmen.
Der Erlös ist bestimmt für das REL-Partnerprojekt in Burkina Faso.
Ca. 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind im Einsatz, damit LesefreundInnen beim Aplerbecker Bücherflohmarkt auf ihre Kosten kommen.

Preise: Taschenbuch 1 Euro , gebundenes Buch 2 Euro, Bildbände 3 Euro

Die nächsten Bücherflohmarkttermine:

12./13. März 2022
11./12. Juni 2022

Kontakt für Bücherspenden:
Tel.: 02301-54 71
oder:
Email: aktion-rel@web.de

 

Preise: Taschenbuch 1 Euro , gebundenes Buch 2 Euro, Bildbände 3 Euro

Mehr Infos finden Sie HIER

Unternehmen tragen Verantwortung!
Immer wieder sind deutsche Unternehmen weltweit in Menschenrechtsverletzungen verwickelt: 2012 starben wegen mangelnden Brandschutzes 258 Menschen in einer Zulieferfabrik des deutschen Textildiscounters KiK in Pakistan. Weltweit arbeiten Menschen zu miserablen Bedingungen in den Produktionsanlagen von Zulieferfirmen. Die Ausbeutungen in den Textilfabriken in Serbien und Nicaragua sind dafür nur zwei traurige Beispiele.
Bislang müssen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten kaum Konsequenzen fürchten. Das wollen wir ändern: Menschenrechte dürfen nicht länger Profitinteressen von Unternehmen untergeordnet werden. Deshalb fordert Brot für die Welt die Bundesregierung auf, einen gesetzlichen Rahmen für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten deutscher Unternehmen im Ausland zu schaffen!
Die Bundesregierung setzt bislang darauf, dass sich Unternehmen freiwillig an die Menschenrechte halten. Doch wir sind überzeugt: Freiwillige Initiativen können das Problem nicht lösen, es braucht einen gesetzlichen Rahmen! Mit unserer Petition an Bundeskanzlerin Merkel können Sie unsere Forderung unterstützen: Unterschreiben Sie jetzt und fordern Sie einen gesetzlichen Rahmen von der Bundesregierung!
Nur durch einen gesetzlichen Rahmen kann verbindlich sichergestellt werden, dass Unternehmen Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette achten und Verantwortung übernehmen. Wer auf freiwillige Initiativen setzt, wälzt die Verantwortung auf Verbraucher*innen ab.
Damit unternehmerische Sorgfaltspflichten wirksam durchgesetzt werden, müssen Betroffene die Möglichkeit haben, vor deutschen Gerichten zu klagen. Nur durch verbindliche Sanktionen wird eine Umsetzung sichergestellt.

Alte Handys spenden + Gutes tun

Über 100 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Haben Sie auch ein Mobiltelefon zu Hause, das Sie nicht mehr benötigen und das eigentlich nur unnötig Platz braucht? Wenn Sie alte Handys spenden, bewirken Sie damit viel Gutes.
An erster Stelle steht hierbei der Umwelt- und Klimaschutz: Da die seltenen, wertvollen Rohstoffe wie Gold recycelt werden, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können somit nicht mehr die Umwelt belasten.
Auch den Menschen in der DR Kongo helfen Sie, wenn Sie Ihr Althandy über missio spenden. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhalten wir einen Betrag, mit dem wir Familien in Not durch unsere Aktion Schutzengel unterstützen.
Für Sie bedeutet eine Handyspende zudem, dass Sie sich nicht selbst um eine fachgerechte Entsorgung zu kümmern brauchen und gleichzeitig ganz bequem Platz in Ihren Schubladen schaffen. Sie sehen – Ihre Handyspende wirkt gleich mehrfach.

mehr Infos finden Sie HIER

Alle Jahre wieder

20 * C+M+B+21

aber 2021 kam der Sternsinger-Segen etwas anders!

Kindern Halt geben! In der Ukraine und weltweit 

Wegen der Corona-Pandemie konnte die traditionelle Sternsingeraktion 2021 nicht wie gewohnt durchgeführt werden. In diesem Jahr wünschten die Sternsingerinnen und Sternsinger der Pfarrei St. Ewaldi Dortmund auf kontaktlosen Wegen ein gutes neues Jahr und den Segen Gottes. Viele Mitglieder der Pfarrei verteilten die Segensaufkleber in die Briefkästen, in Sölde gab es die Segensaufkleber beim Schaufenster im Gemeindehaus, das Schürener Backparadies verkaufte einen Dreikönigskuchen, eine Videoandacht wurde aufgezeichnet, das Ewaldi-Seniorenheim brachte seinen Bewohnerinnen und Bewohner ideenreich die Sternsingeraktion näher, eine Kollekte wurde abgehalten. Das Ergebnis, das erzielt wurde, ist phantastisch und übertrifft mit 33.530 € das Ergebnis des vergangenen Jahres.

MISEREOR-Fastenaktion 2021

Wie sieht die Welt morgen aus? Und was können wir ändern, mit einem neuen Blick füreinander und auf die Welt?

Die Zeit ist reif für ein gemeinschaftliches Streben nach einer Welt, in der alle Menschen in Gerechtigkeit leben können und die Schöpfung auch für zukünftige Generationen bewahrt wird.

Gemeinsam mit den Partnerorganisationen von MISEREOR möchte das Hilfswerk in der Fastenaktion 2021 Wege gehen, die das Gemeinwohl aller Menschen im Blick haben und so gemeinsam Sorge tragen.

Eine  andere Welt ist möglich und es liegt in unserer Hand, diese zu gestalten. Mit der Fastenaktion möchten wir Sie zu spürbaren Schritten der Veränderung anregen und Ihnen Geschichten von den Wegen des Wandels in Bolivien erzählen.
Mehr Infos finden Sie HIER

98. Bücherflohmarkt Schüren

Solibrot Backparadies Schüren

Email: aktion-rel@web.de

Telefon: 02301 5471

Impressum

Verantwortlich:

Arbeitskreis Eine Welt/REL

Kontakt:

Aachener Weg 23, 59439 Holzwickede

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h)    Auftragsverarbeiter
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i)      Empfänger
Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.
j)      Dritter
Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.
k)    Einwilligung
Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.
2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:
Arbeitskreis Eine Welt/REL
Aachener Weg 23
59439 Holzwickede
Deutschland
Tel.: 02301 5471
E-Mail: aktion-rel@web.de
Website: rel.st-ewaldi-dortmund.de
3. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen
Die Internetseite des Arbeitskreises Eine Welt/REL erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.
Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht der Arbeitskreis Eine Welt/REL keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch den Arbeitskreis Eine Welt/REL daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.
4. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten
Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.
Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.
5. Rechte der betroffenen Person
a)    Recht auf Bestätigung
Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
b)    Recht auf Auskunft
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:
die Verarbeitungszwecke
die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person
Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.
Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
c)    Recht auf Berichtigung
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.
Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
d)    Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:
Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.
Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei dem Arbeitskreis Eine Welt/REL gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Datenschutzbeauftragte der Arbeitskreis Eine Welt/REL oder ein anderer Mitarbeiter wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.
Wurden die personenbezogenen Daten vom Arbeitskreis Eine Welt/REL öffentlich gemacht und ist unser Arbeitskreis als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft der Arbeitskreis Eine Welt/REL unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Datenschutzbeauftragte des Arbeitskreises Eine Welt/REL oder ein anderer Mitarbeiter wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.
e)    Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.
Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die beim Arbeitskreis Eine Welt/REL gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Datenschutzbeauftragte des Arbeitskreises Eine Welt/REL oder ein anderer Mitarbeiter wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.
f)     Recht auf Datenübertragbarkeit
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.
Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.
Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an den vom Arbeitskreis Eine Welt/REL bestellten Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter wenden.
g)    Recht auf Widerspruch
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
Der Arbeitskreis Eine Welt/REL verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Verarbeitet der Arbeitskreis Eine Welt/REL personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber dem Arbeitskreis Eine Welt/REL der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird der Arbeitskreis Eine Welt/REL die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.
Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die beim Arbeitskreis Eine Welt/REL zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.
Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an den Datenschutzbeauftragten des Arbeitskreises Eine Welt/REL oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
h)    Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.
Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft der Arbeitskreis Eine Welt/REL angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.
Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
i)      Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung
Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.
Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
6. Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).
7. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden
Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.
8. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden
Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.
9. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung
Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an unseren Datenschutzbeauftragten wenden. Unser Datenschutzbeauftragter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.
10. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung
Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.
Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Rosenheim tätig ist, in Kooperation mit dem Anwalt für IT- und Datenschutzrecht Christian Solmecke erstellt.

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